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Die Vorzeichen unserer Damenmannschaft für die Hallenkreismeisterschaften standen schlecht: Torhüterin Kimmi mit Handgelenksbruch verletzt, Ersatztorhüterin Ewe noch im Urlaub, dritte Torhüterin Martina am arbeiten. Auch die Feldspielerinnen Sabine, Rita, Naddy, Jasmin, Tati und einige andere mussten passen. Aber zum Glück spielen in der Halle ja nur vier Feldspielerinnen, also konnte Trainer Michael Scharf noch 8 Spielerinnen mit nach Blomberg nehmen. Unter Ihnen auch Nina Gnade, die nach acht Monaten Pause zum ersten Mal wieder eingesetzt werden konnte. Für das Tor ließen sich nach einiger Überredungskunst Nina und Tina überreden. Im ersten Spiel gegen Lemgo West sah man der Mannschaft an, dass sie sich noch nicht eingespielt hatte. Zwar gingen unsere Frauen schnell durch die ebenfalls nach Verletzung zurückgekehrte Janet mit 1:0 in Führung, doch danach wurde nicht mehr gut der Ball durch die eigenen Reihen gespielt. Folge war der Ausgleich nach einem abgefälschten Freistoß. Trotzdem konnte man mit dem Punkt gegen den stärksten Gegner in der Vorrunde gut leben. Doch auch in den nächsten beiden Spielen gegen Belle und Bexterhagen überzeugte unsere Mannschaft nicht und musste sich in beiden Spielen ein mühseliges 1:0 erkämpfen. Erst im letzten Vorrundenspiel gegen Alverdissen flutschte es dann und wir gewannen dieses Spiel mit 5:0. Dies bedeutete dann den Vorrundensieg vor Lemgo-West und den knapp gescheitertem Team aus Bexterhagen. Vor der Zwischenrunde gegen Lieme, Oerlinghausen und Sabbenhausen nahm man sich vor, endlich richtig die taktischen Vorgaben umzusetzen, den Raum in der Defensive enger zu machen und bei Ballbesitz dann explosiv nach vorne zu spielen. Und genau dies wurde gegen Lieme sehr gut umgesetzt. Am Ende hieß es 4:0 und wie sich am Ende herausstellen sollte, war die Höhe des Sieges entscheidend. Nachdem Sabbenhausen überraschend und verdient gegen Oerlinghausen mit 3:1 gewann, verloren unsere Damen dann mit 0:1 gegen Oerlinghausen. Ein unhaltbares Tor für Tina, die vor allem in der Zwischenrunde einige klasse Paraden zeigte. Die meisten glaubten uns gar nicht, dass da eine Feldspielerin im Tor stand. Im letzten Gruppenspiel der Zwischenrunde ging es dann gegen Sabbenhausen. Sowohl Sabbenhausen als auch Oerlinghausen hatten gegen Lieme gewonnen. Allerdings nicht so hoch wie wir. Daher war vor diesem Spiel Sabbenhausen mit 6 Punkten und einem Torverhältnis von +4 Erster und Oerlinghausen mit 6 Punkten und einem Torverhältnis von + 1 Zweiter. Für uns war also klar: bei einer Niederlage oder einem Unentschieden sind wir als Tabellendritter ausgeschieden, bei einem Sieg sind wir Gruppenerster und ziehen in das Finale ein. Gegen starke Sabbenhausener spielten wir wieder abwartend, ließen in den ersten Minuten Sabbenhausen das Spiel machen und schlugen dann nach einer Ecke zu, 1:0. Wir wären weiter, aber das Spiel lief noch. Und zehn Sekunden vor Schluss gab es dann Ecke für Sabbenhausen. Anne wurde bei der Ecke ins eigene Tor geschubst, der Schiedsrichter ließ weiterspielen und Sabbenhausen hat die Riesenchance zum Unentschieden. Doch mit Glück unf Geschick schmeißen sich unsere Spielerinnen in den Ball und verhindern das Tor. Wir sind im Finale! In diesem Finale geht es dann gegen Donop-Vossheide. Leider verletzt sich Janet schon in der zweiten Minute und wir haben nur noch zwei Auswechselspielerinnen. In der dritten Minute fällt das 0:1. Doch unsere Mädels fighten und lassen in der ersten Hälfte kaum Chancen zu, auch wenn selber ebenfalls keine erspielt werden. In der zweiten Hälfte stehen wir dann weiter defensiv sehr gut und in der 14. Minute erzielt Svenja mit einem platzierten Gewaltschuss den Ausgleich. Doch nur Sekunden später geht Donop wieder mit 2:1 in Führung. Die Gegenwehr unserer jetzt müde werdenden Frauen bricht und am Ende steht es 4:1 für den verdienten Kreismeister aus Donop. Trotzdem können wir sehr stolz auf unsere Mannschaft sein, die sich mehr als gut geschlagen und von Spiel zu Spiel gesteigert hat. Die Mannschaft hat nun noch drei Hallenturniere, bei denen man an diese Leistung anknüpfen sollte und dann geht es in die Vorbereitung auf die Rückrunde, unter anderem mit Testspielen gegen Eichholz, Barntrup und Asemissen. Halbzeitbilanz positiv Die Hinserie der Damen ist bis auf zwei Spiele gelaufen Zeit für eine Bilanz: Momentan befinden sich unsere Damen auf dem sechsten Platz wieder, haben allerdings weniger Spiele ausgetragen als die beiden Mannschaften davor und auch der dritte Platz ist nur 4 Punkte entfernt. Nach vorne ist also noch einiges machbar, nach hinten dagegen ist schon einiges an Vorsprung vorhanden. In der Hinrunde gab es vier Niederlagen. Im Spiel in Ottbergen spielten die Frauen gut mit, verloren aber gegen einen besseren und in dieser Liga überragenden Gegner. In Höxter verschliefen wir die erste Halbzeit und hatten einen um es deutlich zu sagen inkompetenten und einseitig pfeifenden Schiedsrichter auf dem Platz. Einzig die Niederlagen in Vlotho und gegen Arminia Bielefeld tun weh. Das Spiel in Vlotho haben wir ohne Gegenwehr gegen einen Gegner verloren, gegen den wir im Normalfall ebenbürtig sein sollten. Gegen Arminia haben wir die erste Hälfte dominiert, Anfang der zweiten Halbzeit ein durch eine Windboe ungünstiges Gegentor bekommen und uns dann aufgegeben. Auch zu Hause gegen Weser Leteln wurden nach Führung und unzähligen Chancen zwei Punkte verspielt. Alles in allem könnten wir sicher fünf Punkte mehr auf dem Konto haben. Oft haben wir überlegen gespielt und zu Recht gewonnen aber dem Gegner zu wenige Tore eingeschenkt. Wir spielen uns die Torchancen schon gut heraus, lassen aber zu viele davon dann ungenutzt. Im Gegensatz zu letzter Saison gelingen uns nun aber auch Tore nach Ecken und es erzielen viel mehr verschiedene Spielerinnen Tore. Im Kreispokal sind wir dieses Jahr bereits in Runde eins gescheitert. Gegner war der FC Bayern in Lippe, nämlich FC Donop Vossheide. Wir haben in diesem Spiel einen großen Kampf geboten und zwischenzeitlich sogar 2:1 geführt. Leider hat uns ausgerechnet Annika Nähler nach ihrem Wechsel mit zwei Toren aus dem Pokal gekickt. Annika zeigt in Donop, dass sie zu den besten Spielerinnen in Lippe gehört. Insgesamt muss man aber sagen, dass wir den Weggang von Annika Nähler zu Donop gut kompensiert haben. Gerade unsere beiden Neuzugänge aus Augustdorf und auch Melanie als Neuzugang aus dem Mädchenbereich haben ihre Sache gut gemacht! Spielerisch sind wir stärker geworden und spielen nun auch gut über die Flügel. Auch die Abwehr ist nach Anfangsproblemen zu Saisonbeginn wieder gewohnt stark. Im Winter haben wir zwei Neuzugänge zu verzeichnen: Anka Borchert hat in der Jugend beim BSV Müssen gespielt und sich uns nun nach jahrelanger Pause angeschlossen. Bei den ersten Hallenturnieren konnte sie schon unter Beweis stellen, dass sie gut in unsere Mannschaft passt und einiges an Potential hat. Uns anschließen wird sich wohl ebenfalls Anne Schiefer. Anne hat beim Herforder SV in der dritten Mannschaft gespielt und dort letztes Jahr viele Tore zum Aufstieg beigesteuert. In dieser Saison konnte sie aufgrund eines Schulterbruches nur in den ersten drei Spielen teilnehmen und ist daher für uns bereits zu Saisonbeginn spielberechtigt. Ausblick: Sollte uns das immense Verletzungspech der letzten Rückrunde dieses Mal erspart bleiben, werden wir um die Plätze drei bis fünf mitspielen können. Ziel ist es, sich spielerisch noch einmal nach vorne zu bewegen, um dort nach Ottbergen spielerisch die Spitzenposition einnehmen zu können. Ottbergen wird sicher aufsteigen und das völlig zu Recht. Alle anderen danach kommenden Mannschaften befinden sich auf einem Niveau und sind für uns daher auch schlagbar. Unsere größte Schwäche in der Hinrunde war, dass wir nach Rückstand nicht mehr ins Spiel zurückgefunden haben. Wir sind vier Mal in Rückstand geraten - alle diese Spiele haben wir verloren!!! Hier muss gearbeitet werden und das werden wir tun. Leider gibt es den ersten verletzungsbedingten Ausfall für die Rückrunde allerdings schon zu vermelden: unsere Torhüterin Kimmi Siekmann, eine der stärksten in der Liga, hat sich kurz vor Weihnachten das Handgelenk gebrochen und wird mindestens 12 Wochen ausfallen. An dieser Stelle gute Besserung Kimmi!!! Ewelina Baranowska, die eigentlich ein Jahr aussetzen wollte, hat sich nun bereit erklärt, uns auszuhelfen, bis Kimmi wieder einsatzbereit ist. Ein weiteres Ziel für den Sommer ist der Aufbau einer zweiten Mannschaft. Wir haben in dieser Hinrunde 17 Spielerinnen eingesetzt. Mit Nina Gnade und Sarah Kolbe kommen zwei Spielerinnen hinzu, die aufgrund von Verletzungen bzw. berufsbedingt bisher nicht mitwirken konnten. Zusätzlich gibt es mit Anka und Anne zwei Neuzugänge und im Sommer kommen fünf Spielerinnen aus den Mädchen in den Damenbereich nach. Damit haben wir in der kommenden Saison einen Kader von 26 Spielerinnen, falls uns niemand verlässt. Zu viel für eine Mannschaft. Daher wollen wir eine zweite Mannschaft in der Kreisliga an den Start bringen, um jeder Spielerin Einsatzzeiten geben zu können. Um eine komplette zweite Mannschaft melden zu können, benötigen wir sicher noch acht Spielerinnen. Jede Frau, die dies liest und bei uns anfangen möchte, ist natürlich gerne zu einem Probetraining herzlich eingeladen. Souveräner Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause Im letzten Spiel vor der Winterpause ging es zu Hause gegen den besten der drei diesjährigen Aufsteiger, also gegen Herforder SV III. Die dritte Mannschaft der Zweitligafrauen aus dem Nachbarkreis hatte einige bemerkenswerte Ergebnisse in dieser Saison abgeliefert, war aber bei unseren Damen von der ersten Minute an chancenlos. Obwohl die Holzhausener Damen nur 12 Spielerinnen aufgrund von Krankheit und Verletzungen zur Verfügung hatten, dominierten sie direkt das Spiel. Die Abwehr um Jessica, Tati (später Jasmin) und Sabine hatte jederzeit die gegnerischen Stürmerinnen im Griff. Martina und die auf dieser Position bis jetzt noch ohne Erfahrung spielende Rita sorgten im defensiven Mittelfeld für einen strukturierten Spielaufbau. Und im Mittelfeld versorgten Tanja, Vicky und Naddy die beiden Stürmerinnen Tina und Netty immer wieder mit guten Bällen. Bereits in der dreizehnten Minute bringt Naddy eine gefühlvolle Flanke in die Mitte und Netty drischt den Ball zur Führung ins Netz. In der 27. Minute ist es dann Vicky, die mit einem gefühlvollen Pass durch die Schnittstelle die wieder im richtigen Moment gestartete Netty in Szene setzt, die den Ball an der Torhüterin vorbei zum 2:0 ins Tor spitzelt. Und nur drei Minuten später lässt Vicky die Gegnerinnen wie Slalomstangen stehen und erzielt das 3:0. Zu diesem Zeitpunkt sieht es düster für Herford und nach einem Schützenfest für Holzhausen aus. Dann aber verfallen unsere Damen für zehn Minuten in Passivität und laden Herford ein, zurück ins Spiel zu finden. Zwei Minuten vor der Halbzeit erzielen die Gäste dann das 1:3 aus ihrer Sicht. Für Holzhausen ein komplett unnötiges Gegentor, denn dreimal gab es die Möglichkeit, die Herforderinnen in einen Zweikampf zu verwickeln, doch jedes Mal ziehen unsere Spielerinnen zurück. Trotzdem eine gute Halbzeit und in der zweiten Halbzeit ging es so weiter: In der 59. Minute spielt Jessy einen langen Ball nach vorne, Netty erkämpft sich gegen zwei Spielerinnen den Ball und erzielt das 4:1. Und in der 83. Minute erkämpft Tina, die ein richtig starkes Spiel macht, am gegnerischen Strafraum den Ball, wodurch Netty ihr viertes Tor zum 5:1 erzielen kann. Vier Tore von Netty. Extrem stark, wenn man im Nachhinein mitbekommt dass sie mit einem Außenbandriss gespielt hat! Auf der anderen Seite aber keine One-Woman-Show, denn nur durch die in allen Mannschaftsteilen harmonierende Mannschaft wurden diese Chancen ja auch erarbeitet. Dieses Mal wieder mal eine Leistung, mit der die Mannschaft zeigt, dass sie in der Bezirksliga doch relativ weit oben mitspielen kann und es außer Vlotho und Ottbergen keine besseren Mannschaften gibt. Nun geht es in die Winterpause und die Damen spielen einige hervorragend besetzte Turniere. Am 17.12. geht es gleich mit zwei Turnieren los. Während die eine Hälfte der Mannschaft sich in Barntrup u.a. mit dem Zweitligisten Herforder SV (reisen mit Bestbesetzung an!!!) misst, spielt die andere Hälfte in Bökendorf um die Qualifikation für die Endrunde am 18.12., um an dem Tag dann ebenfalls gegen Herford, VfL Bochum und die Sportfreunde Siegen antreten zu dürfen. Bei beiden Turnieren freuen wir uns natürlich über zahlreiche Unterstützung. Wieder Spiel mit zwei Gesichtern Unsere Mannschaft ging in das Spiel gegen Armina Bielefeld arg verletzungsbedingt. Netty und Anne waren angeschlagen und Vicky schwer erkältet. Doch dies war der Mannschaft in der ersten Halbzeit kaum anzumerken. Während Arminia nur ein einziges Mal nach einem Freistoß gefährlich war, hatten die Gastgeberinnen mehrfach die Chance zur Führung. Doch Svenja und Vicky vergaben beste Chancen. Beruhigend war zu diesem Zeitpunkt jedoch, wie gut diese Chancen herausgespielt wurden. Doch in der zweiten Halbzeit dann der Bruch. In der 50. Minute schießt eine Arminia-Spielerin den Ball aus 40 Metern und dieser wird durch den Wind als Bogenlampe genau unter die Latte getragen. Das 0:1 und zu diesem Zeitpunkt die völlig überraschende Führung. Doch leider müssen sich unsere Mädels gefallen lassen, dass sie dann wieder einmal nach Rückstand völlig auseinandergefallen sind. Es gab nur noch lange Bälle nach vorn, von Spielkombinationen nichts mehr zu sehen. Schade, denn die Mannschaft kann deutlich mehr. Wenn am nächsten Wochenende die angeschlagenen Spielerinnen wieder fit sind, ist von der Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung zu erwarten. Oder man spielt einfach 90 Minuten lang so gut wie in der ersten Hälfte. Dann klappts auch mit dem Dreier... 2:0 in Würgassen Vicky im Kurzurlaub, Naddy Familientreffen, Jessica und Martina nur auf der Bank, die Startelf nur 20,2 Jahre im Schnitt jung. Eine riskante Aufstellung des Trainers vor allem wenn man bedenkt, dass die Mannschaft in Würgassen antrat und jedem bereits vor dem Spiel klar war, dass dies ein reines Kampfspiel war und es sicher kein schönes Spiel werden würde. Und leider wurde die riskante Aufstellung in der ersten Hälfte nicht belohnt. Die Mannschaft spielte verunsichert und obwohl jede Spielerin eigentlich spielerisch ihrer Gegenspielerin überlegen sein musste, war von Spielaufbau und spielerischen Aktionen fast nichts zu sehen. Die Mädels trauten sich leider sehr wenig zu und so bekamen die Gastgeber Oberwasser. Als dann noch Netty im „Würgasser Kartoffelacker“ hängen blieb und mit großen Schmerzen ausgewechselt werden musste, war die Mannschaft komplett geschockt und es lief gar nichts mehr zusammen. Folge waren unzählige Angriffe der Gastgeberinnen, die zur Hälfte mit zwei bis drei Toren hätten führen müssen. Doch es stand 0:0 zur Pause. Der Trainer stellte die Mannschaft um und machte klar, dass man nur mit Kampf die Punkte mitnehmen würde und es Netty schuldig sei, diese auch zu holen. Und auch die Mannschaft wollte dem Gastgeber und dem pöbelnden Publikum nichts überlassen. Und so lief die zweite Halbzeit anders als die erste. Nun spielte nur noch Holzhausen es gab vereinzelt auf diesem schweren Geläuf sogar spielerische Aktionen und Torchancen gab es nun nur noch für die Gäste. Nach einer Ecke mit anschließender Flanke von Tati war es dann Sabine, die mit ihrem ersten Pflichtspieltor für Holzhausen das 1:0 erzielte. Zehn Minuten später schloss Tina einen weiteren Angriff mit einem trockenen Schuss zum 2:0 ab. Erwähnenswert ist danach nur noch die Tätlichkeit einer Gastgeberin, die im Rücken des Schiedsrichters einfach auf den Oberschenkel trat. Der Trainer von Würgassen hatte dies gesehen und tat das einzig richtige: er wechselte die Spielerin aus. Fazit: Bei dem Publikum und dem Acker konnte es nur wieder zu einem überhitzten Spiel kommen. Aber die Zuschauer können da pöbeln wie sie wollen, die Punkte haben wir wie jedes Jahr mitgenommen. Im Rückspiel wird es sicher wieder ruhiger werden, denn an sich sind die Mädels aus Würgassen ohne die verstrahlten Zuschauer ja meistens ganz nett. Den Versuch mit einer ganz jungen Mannschaft wird es gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel auch das ein oder andere mal wieder geben, denn die junge Mannschaft muss ja in diese Aufgaben hereinwachsen. Und Fussball spielen können schließlich alle in diesem Team... Ungefährdetes 2:0 gegen Aufsteiger Nach der desolaten Vorstellung in Vlotho wollten unsere Damen Wiedergutmachung betreiben. Außerdem sollten die neuen schönen Trikots (Mannschaftsbild bald online) mit einem Sieg eingeweiht werden. Genügend Gründe also, direkt Druck auf den Gegner auszuüben. Und die Mannschaft begann stark. Viele Angriffe wurden über die rechte Seite über Tati, Tina und Naddy nach vorne getragen und es ergaben sich die ersten guten Chancen. Aber auch die linke Seite mit Netty und Tanja schaltete gut in der Offensive um und so ergaben sich auch für diese beiden Torchancen, die aber vorerst nicht genutzt werden konnten. In der 18. Minute war es dann Naddy, die einen Ball im Mittelfeld erkämpfte und einen Einwurf für die Holzhauser Damen herausholte. Dieser wurde auf Vicky geworden, die sich einmal um sich selbst drehte, den Ball mit links aufs Tor schlenzte und dieser senkte sich genau in den linken Winkel Traumtor! Auch danach hatten die Damen weiter das Geschehen im Griff und erzielten durch Netty ein wunderschönes Kopfballtor nach Flanke von Tati, das aber leider wegen vermeintlichem Abseits nicht gegeben wurde. Fehlentscheidung aber dem Schiedsrichter kann hier kein großer Vorwurf gemacht werden; ohne Linienrichter sind solche Entscheidungen eben schwer zu treffen. So blieb es bis zur Halbzeit beim 1:0 eine Führung die sicher höher hätte ausfallen können. Bleibt zur ersten Hälfte noch zu sagen, dass Melanie trotz guter Leistung nach 32. Minuten ausgewechselt wurde, weil sie die mit Abstand stärkste Gegenspielerin hatte und der Trainer dort mit Anne eine erfahrenere Spielerin für die „Manndeckung“ haben wollte. Dieses sollte auch ein entscheidendes Duell in der zweiten Hälfte werden. Doch zunächst spielten unsere Damen weiter engagiert nach vorne und wollten die Vorentscheidung. In der 62. Minute war es dann Rita Braun die einen Pass von Tati direkt auf Netty spielte die ebenfalls direkt auf Tina weiterleitete. Und Tina setzt sich in diesem Moment gut gegen zwei Gegenspielerinnen durch und schießt den Ball an den Innenpfosten von da geht der Ball zur 2:0 Führung ins Netz! Ein paar Minuten später bekommt Vicky einen Ellbogencheck hier hätte es mindestens Gelb geben müssen. Zum Glück blutete Vickys Nase nicht zu stark und sie konnte nach kurzer Behandlungspause weiterspielen. Zwei Minuten später begeht Anne ein hartes Foul zu Recht bekommt sie dafür die gelbe Karte, mehr war es aber nun wirklich nicht. Die Gegnerin verletzt sich bei dieser Aktion leider von hier aus gute Besserung! Der Interimstrainer von Bökendorf ist von da an nicht mehr zu halten. Hier eine rote Karte zu fordern, ist aber komplett übertrieben. Beide Mannschaften spielten mit vollem Körpereinsatz und auch von Bökendorf gab es Fouls sich hier ungerecht behandelt zu fühlen ist lächerlich. Und erst recht unsportlich ist es, dann als Trainer von der Seitenlinie lautstark zu fordern, Anne zur Strafe richtig umzuhauen. So jemand gehört nicht als Trainer an die Seitenlinie und es ist gut, dass dort eigentlich der sehr symphatische Sven Schmidt das Sagen hat! Aber zurück zum Spiel: es passierte nicht mehr viel. Bökendorf kam noch ein paar Mal gefährlich nach vorne, aber Jessy hatte ihre Abwehr im Griff, Jasmin verlor gefühlt keinen einzigen Zweikampf und die wenigen Bälle die aufs Tor kommen, hält Kim souverän. So gewinnen unsere Damen letztendlich ungefährdet mit 2:0 und holen sich neues Selbstbewusstsein. Am nächsten Sonntag geht es zum SSV Würgassen. Diese gewannen unerwartet gegen Arminia Bielefeld. Trotzdem sollte dort bei ebenso engagierter Leistung ein weiterer Sieg eingefahren werden können. SC Vlotho - TSG Holzhausen Sylbach 3:0 (1:0) Es gibt Tage, da sollte man einfach nicht aufstehen. Für den Trainer unserer Damen muss der Sonntag so ein Tag gewesen sein. Erst geht bei der Anfahrt nach Minden der Motor hoch und die Mannschaft muss sehen, wie sie es trotzdem noch einigermaßen pünktlich zum Spiel schafft. Und dann muss das Trainergespann von der Seitenlinie mit ansehen, wie einige Spielerinnen in der zweiten Halbzeit ohne richtige Einstellung die Niederlage über sich ergehen lassen... ...Dabei hat das Spiel so gut angefangen. Keine fünf Minuten sind gespielt, da wird Rita Braun durch einen guten Pass von Jessica Junger in Szene gesetzt zieht ab und der Ball landet am Pfosten. Auch danach spielen die Holzhauser Damen gut mit und haben noch eine weitere gute Chance zur Führung. Doch dann kommt es anders: Ecke für Vlotho und ein sehr schöner Kopfball landet unhaltbar im Tor. Bis zur Halbzeit plätschert das Spiel dann so dahin mit leichten Feldvorteilen für Vlotho. Doch wer denkt, dass sich die Holzhauser Damen in der zweiten Halbzeit kämpferisch zeigen, sieht sich getäuscht. Nach einer Ecke für Holzhausen (!) darf die gegnerische Stürmerin mit einem Konter über das halbe Spielfeld spazieren und ungehindert das 2:0 schiessen. Danach gibt sich Holzhausen auf, das 3:0 fällt hochverdient und man kann froh sein, nicht höher verloren zu haben. Was lernen wir daraus? Anspruch und Wirklichkeit liegen momentan weit auseinander. Man hat den Anspruch oben mitzuspielen, ist momentan aber nur auf Mittelfeld-Niveau in der Liga. Ursachen dafür gibt es einige, aber diese werden intern angesprochen und aufgearbeitet. Hoffen wir, dass die Mannschaft sich am Sonntag gegen Bökendorf stark verbessert zeigt, sonst wird es auch im Spiel gegen den Aufsteiger nichts mit einem Dreier... Holzhausen - Weser Leteln Zu Gast bei den Damen der TSG Holzhausen / Sylbach war der Ligadritte SV Weser Leteln. Eine Mannschaft, die auch letztes Jahr oben mitgespielt hat und der auch diese Saison wieder viel zuzutrauen ist. Doch unsere Damen wussten, dass auch sie oben mithalten können und wollten dies vor den vielen Zuschauern auch unter Beweis stellen. Und das taten sie auch von Beginn an. Nachdem Weser Leteln die erste Chance nach einem Freistoß hatte, war danach in der ersten Halbzeit nur noch offensives durch die Gastgeber zu sehen. Dabei wurde es immer gefährlich, wenn es über die rechte Seite und die an diesem Tag beste Feldspielerin Nadine Kollmann ging. Einen dieser Angriffe, nach sehr schönem Pass von Tina Gnade, setzte Naddy leider an die Latte. Kurz vor der Halbzeit war es dann Victoria Burkhardt die sich schön mit einem Alleingang durchsetzte dann aber im Abschluss die hunderprozentige Chance vergab. 0:0 zur Halbzeit aber die Mannschaft sah, dass mehr drin war und wollte den Druck noch mehr erhöhen. Und so begann auch in der zweiten Hälfte eine dominierende Holzhauser Mannschaft. Schöne Kombinationen, die endlich auch mit einem Tor belohnt wurden. Wieder ein schöner Pass auf die rechte Seite und dieses Mal zielte Naddy genauer und bugsierte den Ball ins lange Eck - die hochverdiente Führung. Doch die Mannschaft versäumte es, einen zweiten Treffer trotz klarer Überlegenheit nachzulegen und das Spiel zu entscheiden. In der 66.Minute dann der Schock. Eine Spielerin von Weser Leteln wird in der Mitte angespielt, steht dabei zwei Meter im Abseits aber der Pfiff bleibt aus. Die Gästespielerin erzielt das 1:1, zu diesem Zeitpunkt ein absolut unverdienter Ausgleich. Was aber dann passiert ist nicht zu erklären. Die Gastgeberinnen brechen völlig ein, lassen Weser Leteln das Spiel machen und diese kommen zu drei sehr sehr guten Chancen, die aber von Kim Siekmann in überragender Manier gehalten werden - selbst die Gästetorhüterin gratuliert dazu nach dem Spiel! Die letzte Chance hat aber noch einmal Holzhausen. Nach einer Ecke fällt Rita Braun im Strafraum und Jessica Junger haut den Ball knapp über das Tor. Einer ihre Angriffe, die sie in dem Spiel gut mit nach vorne gemacht hat. Es ist sicherlich diskussionswürdig, ob man da Elfmeter hätte geben können, aber insgesamt darf man sich nicht beschweren. Das Fazit zu diesem Spiel ist nicht leicht: Aufgrund der Überlegenheit in den ersten 66 Minuten sicher zwei verlorene Punkte, auf der anderen Seite muss man danach froh sein, dass Kimmi zumindest diesen Punkt noch festgehalten hat. Nächsten Sonntag wartet mit dem SC Vlotho ein Gegner, der mindestens genauso stark als Tabellenzweiter einzuschätzen ist. Aber Holzhausen hat bewiesen, dass man oben mithalten kann und vielleicht ist das nötige Quäntchen Glück und etwas mehr Entschlossenheit dann ja auf der Seite der Holzhauser Damen. Verdienter Sieg in Blasheim Unsere Damen musste nach der Niederlage in Höxter kein Bericht, da der Berichteschreiber im Urlaub war und dem spielfreien letzten Wochenende dieses Mal zum Aufsteiger BSC Blasheim reisen. Eine Mannschaft, die zwar am Tabellenende steht, aber gerade zu Hause mit einem Sieg gegen Bökendorf und nur knappen Niederlagen unter anderem gegen Arminia nicht zu unterschätzen war. Trotzdem gab es kein Vertun, um die eigenen Ansprüche unter Beweis zu stellen musste ein Sieg her. Unsere Mädels waren sich dessen bewusst und legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der dritten Minute passt Tina Gnade auf Janet Junger und diese erzielt das 1:0. Weitere Chancen wurden im Minutentakt herausgespielt und in der 15. Minute setzt sich Rita Braun auf der linken Seite mit Tempo durch, zieht in den Strafraum und kann nur durch ein Foul gestoppt werden Elfmeter. Victoria Burkhardt nimmt lässige zwei Schritte Anlauf und schiebt den Ball ins rechte Eck: 2:0. Dann aber das für den Trainer so ärgerliche. Statt weiter nach vorne zu spielen und das Spiel unter Kontrolle zu halten, stellen die Holzhausenerinnen das spielen ein und lassen den Gastgeberinnen Freiräume. Diese sind aber nur durch Freistöße gefährlich. Kurz vor der Halbzeitpause legt sich eine Blasheimerin einen Ball zurecht, schießt den Ball unplatziert aufs Tor, hat aber Glück. Torhüterin Kim Siekmann rutscht aus, kommt nur noch mit dem Fuß an den Ball und haut sich diesen ins eigene Tor; der Anschlusstreffer. Sicher unglücklich für Kimmi, die aber in der zweiten Hälfte die aufs Tor kommenden Bälle in gewohnter Souveränität hielt. Die zweite Hälfte begann ebenfalls mit einer Schrecksekunde: ein ausnahmsweise guter Angriff der Gastgeberinnen führt fast zum Ausgleich. Doch im Gegenzug wirft Rita einen Ball schnell ein, Vicky läuft bis zur Grundlinie und passt zurück auf Svenja Rottschäfer, die mit ihrem „schwachen“ linken den Ball zum 3:1 ins Tor schiebt. Auch danach ist Holzhausen wieder spielbestimmend und kommt nach einer Ecke von Svenja mit anschließendem Eigentor der Blasheimerinnen zum 4:1. Danach wird es etwas hektisch: der an sich gut pfeifende Schiedsrichter hat in der zweiten Halbzeit nur noch gelbe Karten für Holzhausen dabei und Anne Gerstenberg sieht diese gleich zwei mal. Beide gelbe Karten sind zumindest diskussionswürdig, was Trainer Michael Scharf auch tut und vom Schiedsrichter von der Seitenlinie verwiesen wird. Doch auch in Unterzahl dominieren die Holzhausener Damen das Spiel und bringen es ohne weitere Probleme über die Zeit. Zu erwähnen sind noch Tanja Rethage und Jasmin Butz. Die beiden Spielerinnen hatten wenig Spielpraxis in den letzten Wochen, haben ihre Sache nach der Einwechslung aber gut gemacht und sich für weitere Aufgaben empfohlen. Damit ist wieder einmal bewiesen, dass auch gute Spielerinnen noch auf der Bank sitzen und das obwohl mit Nina Gnade, Melanie Moritz, Silva Rasho und Tatjana Woitok vier Spielerinnen verletzungsbedingt fehlten. Am kommenden Sonntag wartet mit dem SV Weser Leteln ein anderes Kaliber. Mit einer konzentrierten Leistung und unbedingtem Siegeswillen ist aber zählbares möglich. An Pokalsensation geschnuppert Die Auslosung meinte es nicht gut mit unserer Frauenmannschaft. Gleich in der ersten Runde war der Landesliga-Tabellenführer FC Donop Vossheide zu Gast. Und dieser schoss sich am Sonntag mit einem 8:0 in der Landesliga ordentlich warm. Trainer Michael Scharf machte dann auch in der Kabine deutlich was Sache war: kein Zuschauer, keine Spielerin von Donop und auch einige eigene Spielerinnen glaubten wirklich an eine Chance auf das Weiterkommen.Zu deutlich waren die letzten beiden Niederlagen gegen den Landesligisten in den beiden Vorjahren. Doch genau da lag für das Trainerteam die Chance. So wurde die Mannschaft taktisch darauf eingestellt, die eigenen Räume dicht zu machen, in der Mitte kompakt und bissig zu verteidigen und mit schnellen Kontern eigene Chancen zu suchen. Und genau dies gelang gerade in der Anfangsphase sehr gut. Donop dominierte das Spiel, aber unsere Damen erarbeiteten sich die besseren Chancen. Zweimal kam man sehr gefährlich vor das gegnerische Tor, konnte aber die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Dann der Schock: in der 33. Minute wird ein Schuss aus der Mitte ausnahmsweise nicht geblockt, unsere sehr stark haltende Kim kann in diesem Fall den Ball nur nach vorne abklatschen und ausgerechnet Annika Nähler, die bis zum Sommer noch in Holzhausen aktiv war, erzielt das 1:0 für Donop. So ging es in die Pause und die Mädels feierten eine tolle Halbzeit. Dem Trainerteam war dies aber nicht genug. Eindringlich zeigte man die eigenen Chancen auf und mahnte das Team an, diese zu suchen und zu nutzen. Und die Mannschaft glaubte an sich. In der 53. Minute war es dann so weit. Victoria Burkhardt legt sich den Ball am linken Strafraumeck zu einem Freistoß zurecht, zirkelt den Ball über die Mauer ins kurze Eck und der Ball zappelt im Netz. Der von den zahlreichen Zuschauern und der eigenen Mannschaft vielumjubelte Ausgleich!! Danach entwickelt sich eine ausgeglichene Partie und es wird noch besser: in der 67. Minute geht Rita konsequent in einen Fehlpass der Donoper Abwehr, legt Janet den Ball auf und diese vollendet eiskalt zur 2:1 Führung. Das Jubeln kennt keine Grenzen mehr, alle liegen sich in den Armen und eine Sensation liegt in der Luft. Leider aber nur für 100 Sekunden. Denn wie schon am Sonntag gegen Schweicheln ist man beim Anstoß des Gegners unkonzentriert, lässt wieder den Gegner ungeblockt schießen und wieder ist Annika Nähler zum 2:2 zur Stelle. Fällt dieser Gegentreffer nicht direkt im Anschluss, die Sensation wäre wohl wirklich möglich gewesen. 15 Minuten vor Schluss kommen die spielerisch natürlich überlegenen Donoper mit einem Traumtor aus 25 Metern in den linken Winkel zum 3:2. Ein Sonntagsschuss, der das Spiel entscheidet und das einzige, was wirklich an diesem Abend weh tut! Doch was machen unsere Frauen? Sie geben sich nicht auf, fighten weiter und fast wäre Janet kurz vor Schluss zum Ausgleich gekommen. Aufgrund der kämpferischen Leistung wäre dies und eine damit verbundene Verlängerung sicher verdient gewesen! Am Ende verlieren die Damen unglücklich mit 2:3, schnuppern an der Sensation und dürfen mit Ihrer Leistung sehr zufrieden sein. Dies sehen auch die zahlreichen Zuschauer so und feiern ihre Mannschaft. Besonders die Defensive macht Mut für die kommenden Aufgaben: Jessy hat mit einer wieder einmal sehr sehr starken Leistung die Abwehr im Griff, die drei Manndeckerinnen Anne, Sabine und Silva genauso wie die später eingewechselte Melanie geben ihren Gegnerinnen kaum Platz für gute Aktionen und Kimmi zeigt einmal mehr, dass sie mittlerweile zu den besten Torhüterinnen der Bezirksliga gehört. FAZIT: Die Mannschaft muss diese Euphorie mitnehmen und hat mit diesem Spiel erkannt, dass in der Bezirksliga mit so einer Leistung jede Mannschaft schlagbar ist. Außerdem ist die Mannschaft eine Einheit, in der jede Spielerin ihre Leistung bringt. Nicht nur die ersten elf zeigen ihre Leistung sondern auch die Spielerinnen die eingewechselt werden und die Spielerinnen heute Martina und Tanja die mal nicht zum Einsatz kommen. Wir brauchen jede Spielerin in unserem Kader und das haben mittlerweile alle verstanden. Wenn wir das weiter so beherzigen, können sich unsere Gegner in Zukunft warm anziehen.
Ohne Torhüterin zum Vizetitel
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