Ein Kommentar von Olaf Gutsch Obwohl ich nicht selbst in Holzhausen wohne, kann ich es als aktives Mitglied der TSG Holzhausen / Sylbach nicht verstehen, dass eine einzelne Person einen Verein derart in Schwierigkeiten bringen kann. Selbst Sportfreunde aus Nachbarvereinen äußern in Gesprächen ihr Unverständnis über das Theater hier bei uns. Um was und wen es hier geht ist sicherlich den Meisten bekannt. Man kann sich leider oft des Gefühls nicht erwehren, dass der Verein geopfert werden soll. 100 Jahre TSG Holzhausen / Sylbach, ob wir das noch feiern können, da habe ich so meine Bedenken. Die Stadt sowie auch die politischen Vertretungen, egal welcher Richtung, äußern sich nur sehr unzureichend und vermeiden es eindeutig Stellung zu beziehen. Die einzigen die zu ihrem Verein stehen sind die Mitglieder. Vielleicht sollen wir uns ja aufteilen um die anderen vorhandenen Sportstätten im Stadtgebiet zu nutzen damit diese besser ausgelastet sind. Bloß wer fährt die Kinder und Älteren dann? Jetzt können sie mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß kommen. So wie es sich aber zurzeit darstellt, wird der Verein in seiner Arbeit massiv behindert (vielleicht auch mit Absicht?). Jetzt haben wir auch noch frisch gebackene Weltmeister im Verein (Mini-Kicker), sind auch noch Sportabzeichen-Stützpunkt, und müssen trotzdem um den Erhalt unserer Sportanlage (Eichenkampfbahn) bangen. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ja darüber lachen wir bei einer guten Satire. Es ist aber leider die bittere Wahrheit. Wenn der Verein stirbt, geht auch ein wichtiger Treffpunkt für die dörfliche Gemeinschaft unwiederbringlich verloren. Hier lernen bereits die Kinder von klein auf sozialen Kontakt, Gemeinschaft und Respekt im Umgang mit anderen. Nicht nur Gleichaltrigen sondern auch Älteren gegenüber. Wo, wenn nicht im Verein, findet soviel Kontakt zwischen den Generationen statt? Lebt der Verein, lebt die Gemeinschaft. Stirbt er, stirbt die soziale Gemeinschaft und somit ein großes Stück Lebensqualität. Bei vielen Mitgliedern ziehen sich die Mundwinkel mehr und mehr nach unten. Man kann nur vor Vorstand und allen anderen Verantwortlichen des Vereins den Hut ziehen, die mit soviel Mut, Elan und auch Zeitaufwand ihre ehrenamtliche Tätigkeit ausüben. Für das Jahr 2009 wurde bundesweit zu mehr ehrenamtlichen Engagement aufgerufen. Statt uns aber hierbei zu unterstützen werden wir doch mehr oder weniger im Regen stehen gelassen. Dieses musste mal geschrieben werden Olaf Gutsch, Bad Salzuflen P.S.: Ich hätte da noch einen Vorschlag zur Verkehrsberuhigung der Hauptstr. in Holzhausen. Es stehen Häuser zum Verkauf. Der neue Käufer kauft ein Haus, dann klagt er vor Gericht über die Lärmbelästigung, Umweltbelastung und die verloren gegangene Lebensqualität. Dann käme in die Planung der Umgehungsstr. sicherlich mehr Bewegung, die Rübenlaster würden im Herbst woanders fahren. Holzhausen hätte am Ende vielleicht eine verkehrsberuhigte Zone. Die TSG möchte darauf hinweisen, dass es sich bei dem Kommentar um eine persönliche Stellungnahme handelt und der Verein im Sinne der freien Meinungsäußerung keine redaktionellen Veränderungen vorgenommen hat.
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